Feuerwehr Niedersachsen: Atemschutzgeräteträger

Feuerwehr Niedersachen: Atemschutzgeräteträger Fragenkatalog - Stand 04.03.2024

Atemschutzgeräteträger Fragenkatalog

Den oberen Atemwegen werden zugeordnet
Mund
Nase
Lungenbläschen
Bronchien

Der für die Einatmung notwendige Unterdruck im Brustraum wird erzeugt durch
das Heben der Rippen und Spannen des Zwerchfells.
das Einziehen des Bauches.
das Ausdehnen der Bronchien.
das Weiten der Wangen.

Die unteren Atemwege des Menschen setzen sich zusammen aus
Mund, Nase, Rachen, Lunge, Alveolen
Luftröhre, Bronchiolen, Bronchien, linker und rechter Lungenflügel
Mund, Nase, Rachenraum
Luftröhre, Bronchien, Lunge

Der Gasaustausch, als Teil des Atemvorgangs, findet statt in den
Bronchien
Luftröhre
Alveolen
Venen

Unter "Gasaustausch" ist zu verstehen
der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid in den Lungenbläschen
die Zuführung von Sauerstoff in die Körperzellen
die Ein- und Ausatmung
der Ersatz von Kohlenmonoxid (CO) durch Kohlendioxid (CO2)

In der normalen Einatemluft liegt die Sauerstoffkonzentration bei
ca. 15 Vol.-%.
ca. 17 Vol.-%.
ca. 21 Vol.-%.
ca. 23 Vol.-%.

Die Einatemluft besteht aus
78 % Stickstoff, ca. 4 % Kohlendioxid, 17 % Sauerstoff, Rest Edelgase
78 % Stickstoff, 0,04 % Kohlendioxid, 21 % Sauerstoff, Rest Edelgase
78 % Stickstoff, ca. 4 % Edelgase, 17 % Sauerstoff, Rest Kohlenmonoxid
78 % Stickstoff, ca. 1 % Kohlendioxid, 21 % Edelgase, Rest Sauerstoff

Die Ausatemluft besteht aus:
78 % Stickstoff, 4,04 % Kohlendioxid, 17 % Sauerstoff, Rest Edelgase
78 % Stickstoff, 0,04 % Kohlendioxid, 21 % Sauerstoff, Rest Edelgase
78 % Stickstoff, ca. 4 % Edelgase, 17 % Sauerstoff, Rest Kohlendioxid
78 % Stickstoff, 4 % Kohlenoxid (CO), 17 % Sauerstoff, Rest Kohlendioxid

Für den Sauerstofftransport im Blut ist zuständig
das Blutplasma
die weißen Blutkörperchen
das Hämoglobin der roten Blutkörperchen
die Blutplättchen

Die Atmung hat die Funktion
dem Körper Kohlendioxid zuführen.
das in den Zellen beim Stoffwechsel entstehende Kohlendioxid an die Umgebung abführen.
den Körperzellen lebenswichtigen Sauerstoff zuführen.
den Körper zu entschlacken.

Der Luftverbrauch beträgt bei mittelschwerer Arbeit etwa
40 - 50 l/min.
60 - 80 l/min.
20 - 30 l/min.
15 - 35 l/min.

Der mittlere Atemluftverbrauch eines unter PA arbeitenden Menschen mit wärmeisolierender Schutzkleidung beträgt:
20 l/min
80 l/min
50 l/min
60 l/min

Der Pressluftatmer ist ein
Isoliergerät.
Flaschengerät mit Filter.
umluftabhängiges Atemschutzgerät.
Behältergerät mit Sauerstoff.

Atemgifte können auftreten:
im festen Aggregatzustand
dampfförmig
gasförmig
zum Teil auch in sichtbarer Form

Atemgifte können auf den menschlichen Körper folgende Wirkungen haben:
Verschleiß des Knochenmarkes
Beschleunigung der Atmung
Reiz- und Ätzwirkung
Blockierung des Sauerstofftransportes

Sauerstoffmangel kann an Einsatzstellen ausreichend sicher wahrgenommen werden:
durch eine Geruchs- und Geschmacksprobe
durch schimmernde Luftschichten
nur durch geeignete Messtechnik
durch Einschränkung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit

„Benzindämpfe“ sind definitionsgemäß zuzuordnen den Atemgiften mit
mit Reiz- und Ätzwirkung.
mit erstickender Wirkung.
mit Wirkung auf Blut, Nerven und Zellen.
mit Wirkung auf das Wahrnehmungsvermögen (Sinnestrübungen, Ohnmacht, Sehvermögen).

Mit dem Auftreten größerer Mengen nitroser Gase ist zu rechnen:
bei der Zersetzung aller Pflanzenschutzmittel
bei Bränden von anorganischem Material z.B. Glasfasern
bei Gasbränden
bei der Zersetzung von Düngemitteln mit Stickstoffanteil

Die zulässige Altersspanne für Träger umluftabhängiger Atemschutzgeräte bei der Feuerwehr liegt zwischen
16 - 50 Jahren
18 - 50 Jahren
18 - 67 Jahren
18 - 55 Jahren

Ärztliche Untersuchungen für Atemschutzgeräteträger (bis zum 50. Lebensjahr) müssen durchgeführt werden:
jährlich
in Abständen von 3 Jahren
alle 2 Jahre
ggf. in kürzeren Abständen nach Ermessen des ermächtigten Arztes

Die Feuerwehrdienstvorschrift 7 der Feuerwehren schreiben vor, dass
truppweise vorzugehen ist.
grundsätzlich immer alle verfügbaren Geräteträger einzusetzen sind.
Sicherheitstrupps zu stellen sind.
eine Atemschutzüberwachung nur beim Vorgehen in Gebäude erforderlich ist.

Beim Ansprechen der Restdruckwarneinrichtung an einem Atemschutzgerät
ist das Manometer zu kontrollieren und weiter zu arbeiten.
hat der betreffende Atemschutzgeräteträger sofort den Rückweg anzutreten.
tritt der Trupp geschlossen den Rückzug an.
ist unverzüglichen die Feuerwehreinsatzleitstelle zu informieren.

Wenn ein Trupp unter Atemschutz vorgeht, dürfen
je nach Lage Pressluftatmer und Filtergeräte kombiniert eingesetzt werden.
nach der UVV-Feuerwehren nur PA und SSG kombiniert eingesetzt werden.
nur Geräte mit gleichen Gebrauchsmerkmalen eingesetzt werden.
nur Geräte des gleichen Herstellers eingesetzt werden.

Unter dem Einsatzgrundsatz "Gleiche Typen einer Geräteart sind zu verwenden!" ist zu verstehen, dass
ein Ein-Flaschengerät (300 bar) und einem Schlauchgerät grundsätzlich nicht zusammen eingesetzt werden dürfen.
auch Geräte verschiedener Hersteller in einem Trupp zusammen eingesetzt werden dürfen.
Filtergeräte und Pressluftatmer nicht zusammen eingesetzt werden dürfen.
grundsätzlich nur Atemfilter mit gleicher Schutzwirkung und gleichem Rückhaltevermögen eingesetzt werden dürfen.

Zu der Atemschutzüberwachung gehört unter anderem:
das Notieren der Namen der eingesetzten Geräteträger, der Flaschendrücke, die Einsatzzeiten, die Art des Gerätes und der Einsatzort
das Feststellen der Anzahl der vorhandenen PA
die Feststellung des Herstellungsjahres der Atemschutzmasken
das Überprüfen des Typenschildes des verwendeten Atemschutzgerätes

An einer Einsatzstelle können Feuerwehrangehörige als Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden, wenn
sie körperlich gesund sind, mindestens 18 Jahre alt sind, seit 5 Jahren der Feuerwehr angehören und die Einsatzkurzprüfung des PA beherrschen.
wenn sie erfolgreich den Truppführerlehrgang absolviert haben.
wenn sie nicht unter 18 Jahre alt sind, ärztlich untersucht, als Atemschutzgeräteträger ausgebildet sind und die erforderlichen Nachweise erbracht haben.
sie momentan körperlich fit sind und eine Unterweisung durch andere Atemschutzgeräteträger erhalten haben.

Die Einsatzkurzprüfung besteht aus.
Flaschenfülldruckkontrolle, Niederdruckprüfung, Funktionsprüfung des Lungenautomaten, Kontrolle des Ansprechdrucks der Restdruckwarneinrichtung
Sichtprüfung, Flaschenfülldruckkontrolle, Hochdruckdichtprüfung, Funktionsprüfung des Lungenautomaten, Kontrolle des Ansprechdrucks der Restdruckwarneinrichtung
Sichtprüfung, Flaschenfülldruckkontrolle, Lungenautomaten- Prüfung, Prüfen der Warneinrichtung
Sichtprüfung, Druckprüfung, Dichtprüfung, Lungenautomaten – Prüfung, Notsignalprüfung

Ein Sicherheitstrupp hat beim Atemschutzeinsatz die Aufgabe
für Notfälle in Bereitschaft stehen.
für die Brandbekämpfung ein zweites Rohr vornehmen.
grundsätzlich als erster Trupp Gebäude nach vermissten Personen abzusuchen.
die Einsatzstellensicherung durchzuführen.

An Einsatzstellen muss umluftunabhängiger Atemschutz eingesetzt werden,
wenn der Sauerstoffgehalt der Atemluft 17 Vol.-% unterschreitet.
wenn Kohlenmonoxid zu erwarten ist.
wenn die zu erwartenden Atemgifte nicht eingeschätzt werden können.
wenn der Gruppenführer dieses anordnet.

Ein Atemschutztrupp umfasst im Regelfall:
mindestens einen Truppführer und einen Truppmitglied
mindestens einen Truppführer und drei Truppmitglieder
mindestens den Truppführer
den Truppführer und weitere Truppmitglieder im Ermessen des Truppführers

Die ausreichende Sicherung ist für einen Atemschutztrupp ist
ein Schlauchhalter.
eine Feuerwehrleine.
ein Handsprechfunkgerät.
die Schlauchleitung.

Ein Atemschutzgeräteträger hat im Rahmen der laufenden Ausbildung teilzunehmen an:
einer Belastungsübung in einer anerkannten Atemschutzübungsstrecke
an einer realistische Übung unter Einsatzbedingungen
an einer theoretische Unterweisung
an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Ermessen des Gerätewartes

Richtig ist die Behauptung, dass
die Eignungsuntersuchung vor Beginn der Ausbildung erforderlich ist.
die Eignungsuntersuchung für Personen über 50 Jahre, jährlich wiederholt werden muss.
die Eignungsuntersuchung der Gerätegruppe 2 für das Tragen von Filtergeräten mit Kombinationsfilter erforderlich ist.
die Eignungsuntersuchung ausschließlich im Ermessen des zuständigen Arztes erfolgt.

Der Pressluftatmer ist abhängig von
der Umluft.
dem Ort.
der Zeit.
dem Wetter.

Umluftunabhängig sind
Regenerationsgeräte.
Filtergeräte.
Pressluftatmer.
Schlauchgeräte.

Ein Filtergerät besteht aus
dem Maskenkörper, der Warneinrichtung, der Bänderung.
dem Atemanschluss und dem Atemfilter.
der Atemschutzmaske und dem Lungenautomaten.
der Atemschutzmaske, dem Atemfilter und einer Druckluftflasche.

Die Lagerzeit des fabrikverschlossenen Atemfilters
beträgt 2 Jahre.
ist unbegrenzt
ist aus der Herstellerangabe ersichtlich.
ist abhängig von den Lagerbedingungen.

Beim Einsatz eines Filtergerätes (ABEK 2-P 3)
muss die Umluft genügend Sauerstoff enthalten (mind. 17 Vol.-%).
darf die Umluft kein Kohlendioxid (CO2) und max. 3 Vol.-% Giftstoffe enthalten.
die Umluft darf kein Kohlenmonoxid (CO) und max. 0,5 Vol.-% gesundheitsschädliche Stoffe enthalten
muss der Gruppenführer den Einsatz von Filtergeräten angeordnet haben.

Bei Gas- und Kombinationsfilter steht die Partikelfilterklasse P 3 für
ein niedriges Rückhaltevermögen.
ein mittleres Rückhaltevermögen.
ein hohes Rückhaltevermögen.
ein maximales Rückhaltevermögen von 300 Gramm Partikel.

Ein Filtergerät ist abhängig
von der Umgebungsatmosphäre und von der Zeit.
nur von der Umgebungsatmosphäre.
nur von der Zeit.
vom Ort.

Filtergeräte dürfen nicht verwendet werden:
bei starkem Funkenflug (z.B. Trennschneiden)
bei kleinen Mengen ausgelaufener rechtsdrehender Milchsäure
bei starker Flocken- oder Staubbildung
im Zweifelsfall

Filtergeräte dürfen eingesetzt werden:
bei Aufräumarbeiten im Freien und in verqualmten Räumen
bei Arbeiten in Kellern, Brunnen und Schächten
bei Vegetationsbrände
im unter Beachtung der Einsatzgrenzen und im Ermessen des Einsatzleiters

Brandfluchthauben gehören
zu den umluftabhängigen Atemschutzgeräten.
zu den umluftunabhängigen Atemschutzgeräten.
zu den Rettungsgeräten (Fluchtgeräten).
zu den Filtergeräten.

Der Pressluftatmer ist ein
Behältergerät mit Druckluft.
Behältergerät mit Sauerstoff.
Flaschengerät.
umluftunabhängiges Atemschutzgerät.

Die aus den Druckluftflaschen strömende Luft wird zuerst entspannt in einem:
Lungenautomaten
Druckminderer
Ventilgehäuse
Flaschenventil

Die Hauptbestandteile eines Pressluftatmers sind:
Riemen, Sauerstoffflasche, Druckkasten, Lungenautomat, Signal, Druckmesser
Traggestell, Atemluftflasche, Druckminderer, Lungenautomat, Manometer, Warneinrichtung
Atemschutzmaske, Flasche, Rückzugsignal, Atemluftpatrone, Ventile, Manometer
Druckluftbremser, Riemen, Sauerstoffflasche, Druckkasten, Lungenautomat, Signal, Druckmesser

Nach welchem Prinzip arbeitet ein Lungenautomat (Normaldruck) eines PA?
Aufgrund der entstehenden Druckdifferenz vor und hinter der Membran beim Einatemvorgang wird das Dosierventil geöffnet. Atemluft strömt nun in den Lungenautomaten ein. Ist das Einatmen beendet, wird das Dosierventil geschlossen.
Durch den am Kipphebelventil anstehenden Druck wird beim Einatmen Luft in den Lungenautomaten eingelassen, beim Ausatmen entsteht ein Überdruck, durch den die Membran das Ventil schließt.
Der Atemschutzgeräteträger betätigt regelmäßig den Spülknopf, dadurch wird das Kipphebelventil geöffnet und Luft strömt ein. Beim Ausatmen schließt das Einatemventil der Atemschutzmaske, somit wird keine Luft verbraucht
Strömungstechnisch nach dem Injektorprinzip

Mit welchem Atemluftvorrat ist die Belastungsübung für Atemschutzgeräteträger zu absolvieren?
1600 Liter
1800 Liter
1400 Liter
2000 Liter

Bei Ertönen der Restdruckwarneinrichtung eines PA
verlässt nur der Träger des betreffenden PA die Einsatzstelle sofort, da dies, das Rückzugssignal seines Pressluftatmers ist.
verlässt der Trupp gemeinsam die Einsatzstelle, nachdem der TF sich vom Flaschenfülldruck überzeugt hat.
hat der Flaschendruck einen bestimmten Wert erreicht.
muss unverzüglich die Atemschutzüberwachung informiert werden.

Unter Atemschutzgeräten ist vorzugehen:
gruppenweise, ein Führer, acht Mitglieder
truppweise, mindestens ein Führer, ein Mitglied
einzeln, damit möglichst wenige Feuerwehrangehörige gefährdet werden
nach Weisung des Gruppenführers

Wenn das Manometer eines 1-Flaschen-Gerätes (Inhalt: 6 Liter) 150 bar anzeigt, verbleiben bis zur völligen Entleerung bei einem Atemluftverbrauch von 50 l/min):
18 Minuten
12 Minuten
36 Minuten
24 Minuten

Ein unter Pressluftatmern vorgehender Trupp muss
die Länge des Rückzugwegs beachten, da hierdurch die Einsatzdauer verringert wird.
die Länge des Rückzugswege nicht beachten, da ausschließlich die Warneinrichtung maßgebend ist.
für den Rückweg in der Regel die doppelte Atemluftmenge wie für den Hinweg einplanen.
das Erreichen des Einsatzortes der Atemschutzüberwachung mitteilen.

Bei einer Einsatzdauer von 15 Minuten ändert sich bei einem 1-Flaschen-Gerät (6 Liter Inhalt) der Flaschendruck um 100 bar. Wie war der Luftverbrauch des Atemschutzgeräteträgers in dieser Zeit pro Minute?
30 l/min
40 l/min
50 l/min
20 l/min

Bei dem Hinweg zur Einsatzstelle hat der Druck um 60 bar abgenommen. Vor Beginn des Einsatzes betrug der Flaschendruck 290 bar. Wann muss der Rückweg angetreten werden?
erst beim Auslösen der akustischen Warneinrichtung (55 +/- 5 bar)
bei 120 bar Restdruck
bei 80 bar Restdruck
bei 155 bar Restdruck

Im Zuge der Atemschutzüberwachung werden festgehalten:
Name, Zeit, Gerätenummer, letzte TÜV-Überprüfung
Name, Uhrzeit, Fülldruck zu Beginn, nach 1/3 und nach 2/3 der Einsatzzeit, Einsatzort, Einsatzende, evtl. Funkrufname
Außentemperatur, Innentemperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck
Körpertemperatur, Atemfrequenz, Schuhgröße, Geburtsdatum

Der Luftverbrauch eines Atemschutzgeräteträgers ist abhängig:
von seiner körperlichen Fitness
von der Einsatzbelastung
von dem Gewicht und der Wärmeisolation der Schutzausrüstung
von der Bauart des Lungenautomaten

In welche zwei Gruppen werden Atemschutzgeräte nach FwDV 7unterteilt?
Fluchtgeräte und Rettungsgeräte
Filtergeräte und Isoliergeräte
Feuerwehrgeräte und Arbeitsschutzgeräte
Stationäre und mobile Atemschutzgeräte

Ein Atemschutzgeräteträger darf nicht in den Atemschutzeinsatz gehen, wenn
er im Bereich der Dichtlinie des Atemanschlusses Körperschmuck trägt.
Kopfbehaarung (Bart, Koteletten, Haupthaar) den Dichtsitz der Maske verhindert.
er Medikamente eingenommen hat, die die körperliche Leistungsfähigkeit herabsetzen.
er Körperschmuck trägt, der beim An- bzw. Ablegen des Atemanschlusses zu Verletzungen führen kann.

Wie lautet eine korrekte Notfallmeldung?
„Mayday; hier <Funkrufname>, <Standort>, <Lage>, melden - mayday!“
„Hilfe, Hilfe; hier <Funkrufname>, <Standort>, <Lage> - kommen!“
„Blitz; hier <Funkrufname>, <Standort>, <Lage> - kommen!“
“Mayday; mayday; mayday; hier <Funkrufname>, <Standort>, <Lage>, mayday – kommen!“

Welche allgemeinen Einsatzgrundsätze muss ein Atemschutzgeräteträger beachten?
Jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich.
Atemschutzgeräte sind immer am Verteiler an- und abzulegen.
Vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden.
Der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke (z.B. Apfelschorle) auszugleichen.

Vor dem Atemschutzeinsatz müssen Geräteträger
trinken vermeiden, um nicht übermäßig zu schwitzen.
eine Dichtprobe der Maske (Handballenprobe) durchführen.
die Einsatzkurzprüfung an ihrem Gerät durchführen.
den Lungenautomaten truppweise anschließen und gegenseitig den Sitz der Schutzausrüstung (z.B. Flammschutzhaube) kontrollieren.

Gehen Atemschutzgeräteträger zur Brandbekämpfung in den Innenangriff vor, müssen sie
truppweise zusammen bleiben.
sich gegebenenfalls dicht am Boden halten, da hier die Temperatur geringer und die Sicht besser ist.
eine ständige Sprechfunkverbindung zum zuständigen Einheitsführer aufrechterhalten.
durch eine Feuerwehrleine, ein Leinensystem oder eine Schlauchleitung den Rückweg sichern.

Wann muss sich ein Atemschutztrupp im Innenangriff selbstständig in einen sicheren Bereich zurückziehen?
bei erkannter akuter Einsturzgefahr
bei einer erkannten bevorstehenden Durchzündung
bei einer zu starken Wärmeentwicklung (z.B. sichtbares Abschmelzen von Kunststoffteilen)
bei einer akuten Gefährdung, die durch den Gruppenführer nicht vorherzusehen war

Nach welchen Belastungen muss ein Atemschutzgerät von einem Atemschutzgerätewart gesondert überprüft werden?
nach Kontamination mit aggressiven Chemikalien, sowie starkem Rußniederschlag
nach einer direkten Beflammung (z.B. Durchzündung)
nach einem längeren Aufenthalt in hoch erhitzten Räumen
nach einem harten Aufschlag des Druckminderers während eines Durchganges in der Atemschutzübungsstrecke

Wie weit muss das Flaschenventil der Atemluftflasche aufgedreht werden?
Vollständig bis zum Anschlag und dann eine halbe Umdrehung wieder zurück, um die Spannungen aus den Gewindegängen des Ventils herauszunehmen.
Eine halbe Umdrehung reicht aus, um den Pressluftatmer schneller einsatzbereit zu bekommen.
Vollständig bis zum Anschlag, um das Risiko eines selbstständiges Schließens des Flaschenventils zu reduzieren
Es gibt keine speziellen Vorgaben.

Unter der Eigenverantwortung des Atemschutzgeräteträgers fällt
das Führen eines persönlichen Atemschutznachweisheftes.
die Teilnahme am Umbau der Atemschutzübungsstrecke.
den eignen aktuellen Gesundheitszustand vor dem Einsatz unter Isoliergerät zu bewerten.
Einsatzübungen unter PA im Zweijahresdienstplan zu berücksichtigen.

Ein AGT hat sich im Innenangriff überlastet und hat das Gefühl entkräftet zu sein und nicht genügend Atemluft zu bekommen.
Er funkt sofort Mayday und wartet auf Rettung.
Er zieht sich mit seinem Truppmitglied in einen weniger thermisch belasteten Bereich zurück.
Er zieht in Panik die Maske vom Kopf.
Er versucht Ruhe zu bewahren.

Ein AGT hat sich im Innenangriff überlastet und hat das Gefühl entkräftet zu sein und nicht genügend Atemluft zu bekommen.
Er informiert sein Truppmitglied.
Er entlastet durch Anheben des PA den Brustraum und führt sich durch vorübergehendes Drücken des Spülknopfes am Lungenautomat dauerhaft Luft zu.
Nach Stabilisierung der Situation zieht sich der Trupp gemeinsam zurück.
Eine Lagemeldung muss in dieser Situation nicht gegeben werden.

Ein Atemschutzgeräteträger im Innenangriff
muss eine Maschinistenausbildung erfolgreich absolviert haben.
soll in Strahlrohrtechniken und Schlauchmanagement geübt sein.
kann über sein Vorgehen frei entscheiden.
gibt ca. alle 30 Minuten eine Lagemeldung.

Die Atemschutzüberwachung
wird von dem unter Isoliergerät vorgehenden Trupp durch regelmäßige Meldungen aktiv unterstützt.
ist der erste Ansprechpartner für Lagemeldungen der vorgehenden Atemschutztrupps.
bestimmt das Vorgehen der AGT-Trupps.
ist als „Assistent“ für den GF tätig, der den Innenangriff leitet.

Beim Absuchen von Räumen
bestimmt der Einheitsführer die abzusuchenden Räume und das Suchverfahren.
sind regelmäßig Lagemeldungen an den Gruppenführer zu geben.
braucht nicht unter Tischen oder hinter Türen gesucht werden. Von Rauch geschädigte Personen liegen entweder noch im Bett oder mitten im Raum.
sind abgesuchte Räume zu kennzeichnen.

Das Absuchen von Räumen in Wohnungen
wird durch die Feuerwehrleine gesichert. Das Hohlstrahlrohr bleibt immer am Wohnungseingang zurück.
kann durch den Einsatz einer Wärmebildkamera erleichtert werden.
wird von Anfang an sehr gründlich und zeitintensiv durchgeführt.
schließt die Kontrolle unter Betten und in Schränken mit ein. Kinder neigen dazu, sich in Gefahrensituationen zu verstecken.

Bei der Vornahme eines Rohres im Innenangriff
ist auf ausreichende Schlauchreserve zu achten.
spielt die abgegebene Löschmittelmenge keine Rolle, da die Atmung durch den PA geschützt ist.
ist sparsam mit Wasser umzugehen.
ist die Rauchkühlung mit Vollstrahl durchzuführen.

Die Persönliche-Schutz-Ausrüstung PSA für die Brandbekämpfung
unterliegt keinen bestimmten Prüfvorschriften.
ist dem Einsatzauftrag (Innenangriff, Vegetationsbrandbekämpfung) angemessen zu wählen.
muss eigenverantwortlich durch den Träger nach jedem Einsatz und regelmäßig auf Sicht geprüft werden.
kann durch die Bauform und / oder infolge Fristablauf für den Innenangriff nicht mehr zulässig sein.

Die Schutzwirkung der wärmeisolierenden PSA wird erreicht,
wenn sie nach Herstellerangaben getragen und gepflegt wird.
wenn im Innenangriff alle Körperstellen bei jeder Bewegung abgedeckt sind.
wenn beliebig geschnittene Jacken und Hosen verschiedener Hersteller miteinander kombiniert werden.
wenn Kleidung mit sichtbar thermischer Zersetzung kalt gewaschen wird.

Die effektive Einsatzzeit eines AGT wird begrenzt durch
das im Behälter des Isoliergeräts mitgeführte Atemluftvolumen.
den Schadstoffanteil der Luft beim Einsatz von Filtern im Freien.
den grundsätzlichen Atemluftverbrauch von 50 l/min unter wärmeisolierender Schutzkleidung.
die Art der Schutzkleidung, z.B. CSA.

Die Einsatzzeit eines AGT hängt ab von
der körperlichen Belastung.
der individuellen körperlichen Fitness.
der Atemtechnik.
der unmittelbaren Umgebungstemperatur.

Atemgifte können konzentriert auftreten
in geschlossenen Räumen.
in tiefer liegenden Räumen.
in Industrieanlagen, in denen chemische Prozesse stattfinden.
auf freiem Feld.

Mit konzentrierten Atemgiften ist zu rechnen
bei Biogasanlagen.
nur im Innenangriff.
bei Bränden von Kunststoff verarbeitenden Betrieben.
nur bei dichtem Rauch.

Ein Einsatz unter Atemschutz
ist mit einer akuten Erkältungskrankheit nicht zulässig.
ist bereits nach einem Tag nach Abklinken einer fiebrigen Erkrankung möglich.
soll bei verminderter Leistungsfähigkeit nicht durchgeführt werden.
darf erst 12 Stunden nach dem Ausüben einer Ausdauersportart erfolgen.

Das Tragegestell eines Behältergerätes
gewährleistet bei richtiger Einstellung eine gleichmäßige Gewichtsverteilung.
garantiert einen sicheren Transport der Atemluftflasche im Einsatz.
dient zum individuellen Anbringen von Haltern für persönliches Werkzeug.
unterliegt der Sichtprüfung durch den AGT vor Einsatzbeginn.

Der Einsatz unter Atemschutz ist gefährlich. Mögliche Unfallursachen sind:
Der Trupp trennt sich im Innenangriff.
Der Angriffsweg führt am Feuer vorbei.
Restalkohol oder Nebenwirkungen von Medikamenten wirken sich nicht aus.
Die Gebäudestruktur ist instabil.

Beim Einsatz unter Atemschutz kann es im Innenangriff zu schweren Unfällen kommen. Mögliche Ursachen sind:
Die Wasserversorgung wird unterbrochen.
Eine anhaltend extrem hohe Raumtemperatur spielt beim Tragen der wärmeisolierenden Schutzkleidung keine Rolle.
Die Atemschutzüberwachung muss sich nur die vorgehenden Trupps merken. Deren Aufenthaltsort ist nicht relevant.
Eine bevorstehende Rauchgasdurchzündung wird nicht rechtzeitig erkannt.

Ein Filtergerät ist abhängig von
Nur von der Menge, nicht von der Art der Schadstoffe.
Zeit
Sauerstoffanteil der Umgebungsluft
Ort

Eine Eignungsuntersuchung ist erforderlich für
Fluchtgeräte.
Für die Gerätegruppe 2, Filtergeräte (ABEK 2-P3).
Für die Gerätegruppe 3, für frei tragbare Isoliergeräte über 5 kg.
Für Filtergeräte mit Partikelfilterklasse P1 und P2.

Womit muss bei der Rettung von Personen mit einem Filter-Fluchtgerät gerechnet werden?
Die Person kann problemlos durch den Rauch hindurch geführt werden.
Panikreaktionen.
Bewusstseinstrübung durch Sauerstoffknappheit.
Das Fluchtgerät ist nach der Entnahme aus der Originalverpackung sofort einsatzbereit.

Zu den allgemeinen Grundsätzen beim Einsatz unter Atemschutz gehört
Die Eigenverantwortlichkeit des AGT.
Der AGT muss aktuell körperlich und fachlich geeignet sein.
Die Mindeststärke bei Einsatz von Isoliergeräten beträgt 2 + 2 AGT (Sicherheitstrupp).
Die Einsatzkurzprüfung vor dem Einsatz.

Zum Einsatz unter Atemschutz gehört
Eine rechtzeitige Ablösung des AGT, so dass zum Einsatzende noch ausreichend Atemluft zur Verfügung steht.
Eine Ruhepause zwischen zwei Einsätzen unter Isoliergerät ist grundsätzlich nicht erforderlich.
Nach dem Einsatz ist ein Flüssigkeitsausgleich mit alkoholischen Getränken sinnvoll.
Im Einsatz stark verschmutzte Schutzkleidung kann bedenkenlos im Mannschaftsraum transportiert werden.

Beim Einsatz von wärmeisolierender Schutzkleidung ist zu beachten
Nach starker Kontamination besteht beim Ablegen des Pressluftatmers durch den Austritt von Gefahrstoffe aus der Schutzkleidung eine Gefahr für die Gesundheit.
Die Schutzkleidung muss sich in jeder Körperhaltung überdecken.
Wärmeisolierende Schutzkleidung kann beliebig kombiniert werden.
Wärmeisolierende Schutzkleidung bedarf keiner besonderen Pflege und kann haushaltstypisch gereinigt werden.

Was versteht man im Atemschutz unter truppweisem Vorgehen?
Ein Trupp besteht grundsätzlich nur aus zwei AGT.
Der Trupp rüstet sich gemeinsam aus.
Die Truppmitglieder gehen auf „Tuchfühlung“, halten untereinander ständigen Kontakt.
Der Trupp darf sich zum Rückzug trennen, wenn ein Truppmitglied einen deutlich größeren Luftvorrat hat und noch weiter unter Atemschutz tätig sein kann.

Worauf ist beim Betreten von Brandräumen zu achten?
Der AGT ist durch die wärmeisolierende Schutzkleidung ausreichend geschützt. Es kann ihm nichts passieren.
Durch das Öffnen eines Zugangs kann es zu einer heftigen Reaktion des Rauchgases kommen.
Eine Wärmebildkamera gewährleistet beim Absuchen von stark verrauchten Räumen eine ausreichende Orientierung.
Eine Sprechfunkverbindung ist zur Verständigung mit dem Einheitsführer und der Atemschutzüberwachung erforderlich.

Wie ist in stark verrauchten Räumen vorzugehen
Die Vorgehensweise ist den Sichtverhältnissen anzupassen.
Wenn man auf „allen Vieren“ vorgeht, ist das die sicherste Variante.
Der Seitenkriechgang bietet eine stabile Körperhaltung, die Möglichkeit des tastenden Vorgehens und zur Beobachtung der Rauchschicht. Ein Hohlstrahlrohr kann effektiv geführt werden.
Den Rauch mit großen Sprühwassermengen niederschlagen.

Was soll durch den AGT Trupp im Innenangriff an den Einheitsführer gemeldet werden
Es genügt regelmäßig die Behälterdrücke der PA anzugeben.
Der gegenwärtige ggf. geänderte Standort (z.B. das Stockwerk).
Die Lage von Gasabsperrschieber und -versorgungsleitungen, Gefahrstoffe (z.B. Heizöltanks), die Lage von elektrischen Sicherungskästen und Spannungsverteilungen.
Bauliche (Brandwand, Rauchschutztür) und Anlagentechnische Einrichtungen (Sprinkler, Steigleitung, Rauch- und Wärmeabzug) können von außen gesehen werden und sind für den Innenangriff ohne Bedeutung.

Die Reihenfolge des Anlegens der Schutzkleidung
ist detailliert vorgeschrieben.
kann individuell und der Lage bzw. dem Aufbewahrungsort der Isoliergeräte angepasst erfolgen.
birgt unterschiedliche Risiken. z.B. kann sich die Maskenbebänderung durch ungeschicktes Überstreifen der als Schal getragenen Flammschutzhaube lösen.
spielt keine Rolle, da sich truppweise ausgerüstet und geholfen wird. Die Atemluftflasche kann auch durch den Truppkameraden auf- und zugedreht werden.

Der Sicherheitstrupp
kann durch die dienstjüngsten AGT gestellt werden.
hat ein Isoliergerät geschultert, hat Sicherungs- sowie Rettungsgerät an zentraler Stelle abgelegt und ist sofort einsatzbereit.
besteht aus erfahrenen und notfalltrainierten AGT.
wird im Ermessen des vorgehenden PA Trupps bereitgestellt.

Der Trupp geht geschlossen zurück, wenn
die akustische Warneinrichtung ertönt.
die Gefahrensituation nicht beherrschbar ist,
Gesundheitliche Probleme auftreten.
eine Rückzugsaufforderung durch den Einheitsführer gegeben wird.

Beim Innenangriff unter Atemschutz
ist auf die Vollständigkeit der wärmeisolierenden Schutzkleidung zu achten.
ist der richtige Sitz der Überbekleidung gegeben, wenn bei jeder Körperhaltung eine Überdeckung gegeben ist.
kann bei Übungen oder bei der jährlichen Belastungsübung auf das vollständige Anlegen der wärmeisolierenden Schutzkleidung verzichtet werden.
kann auf die Flammschutzhaube verzichtet werden, um die Wärme rechtzeitig merken zu können.

Ein Atemschutzgeräteträger darf nicht eingesetzt werden, wenn er körperlich beeinträchtigt ist
durch einen unzureichenden Dichtsitz infolge von Haaren, von Narben oder Kopfschmuck, oder durch eine Kopfform, die durch die zur Verfügung gestellte Atemschutzmaske nicht ausgeglichen werden kann.
durch feststellbaren Restalkohol.
durch eine Erkältungskrankheit.
Konditionelle Schwächen können durch die vorherige Einnahme eines Energy Drinks ausgeglichen werden.

Besondere Gefahren beim Innenangriff unter Atemschutz entstehen, wenn
unzureichende oder unvollständige persönliche Schutzkleidung getragen wird.
sich Brände schnell und unkontrolliert ausbreiten.
Innen- und Außenangriff nicht grundsätzlich gleichzeitig durchgeführt werden.
vorgehende Einsatzkräfte praxisnah ausgebildet worden sind.

Nach einem Innenangriff in einem stark verrauchten Gebäude
ist die wärmeisolierende Schutzkleidung durch den Brandrauch kontaminiert.
gibt die Schutzkleidung Atemgifte ab.
genügt es immer, die Schutzkleidung bis zum nächsten Gebrauch an einen gut gelüfteten Ort aufzuhängen.
muss unmittelbar nach dem Ablegen des Atemanschlusses mit dem Flüssigkeitsausgleich begonnen werden.

Beim Anlegen des Atemanschlusses ist zu beachten:
Bei der Handballendichtprobe wird die Atemschutzmaske mit der anderen Hand festgehalten und nicht an das Gesicht gedrückt.
Die Dichtprobe wird nach dem Aufsetzen der Flammschutzhaube und des Helms nicht wiederholt.
Die Atemanschlüsse sind so funktional aufgebaut, dass auf ein gleichmäßiges Anziehen der Bebänderung verzichtet werden kann.
Die Herstellerangaben sind zu beachten.

Wie wird ein Brand im Innenangriff bekämpft
mit Vollstrahl mit hohen Durchflussraten.
Mit einem Hohlstrahlrohr kann zu Beginn eine Rauchgaskühlung durchgeführt werden.
Die Löschwasserabgabe darf nicht unterbrochen werden.
Das Strahlrohr wird dynamisch geführt, um zu starke Dampfbildung und Wasserschäden zu vermeiden.

Die Einsatzkurzprüfung
muss auch nach dem Wechsel des Lungenautoamten durchgeführt.
entscheidet darüber, ob ein Isoliergerät eingesetzt werden darf oder nicht.
ist nur erforderlich, wenn der Pressluftatmer auf einem Feuerwehrfahrzeug verlastet wird.
kann im Fahrzeug unvollständig ausgeführt werden, wenn die Anfahrtszeit sehr kurz ist.

Die wärmeisolierende Schutzkleidung
wird durch die Flammschutzhaube ergänzt.
kann ihre Schutzwirkung verlieren, wenn diese z.B. durch eine Rauchgasdurchzündung thermisch belastet worden ist.
kann in einer üblichen Haushaltswaschmaschine gereinigt werden.
bietet durch die integrierte Dampfsperre auch bei Dampfentwicklung infolge von Löschwassereinsatz ausreichend Schutz.

Nach dem Einsatz unter Isoliergerät
ist der Geräteträger immer und zu jeder Zeit ausreichend gegen Atemgifte geschützt.
besteht durch die Schutzkleidung die Gefahr der Kontaminationsverschleppung.
kann es zur Aufnahme von Gefahrstoffen durch Hautresorption kommen.
gebrauchte Isoliergeräte werden gemeinsam mit den verschmutzten Schläuchen im Fußraum der Mannschaftskabine mitgeführt.

Die ersten Tätigkeiten eines AGT im Innenangriff muss unter erfahrener Führung erfolgen,
da eine erhöhte Löschmittelabgabe mit starker Dampfbildung einhergeht.
weil die Gefahrensituationen noch nicht eingeschätzt werden können.
da erforderliche Handlungsabläufe noch nicht eingespielt sind.
wenn nicht umfangreiches theoretisches Wissen angeeignet worden ist.

Die atmosphärische Luft setzt sich zusammen:
20 % Sauerstoff, 78 % Stickstoff, 2 % Wasserdampf
21 % Sauerstoff, 79 % Stickstoff
21 % Sauerstoff, 0,96 % Edelgase, 0,04 % Kohlendioxid, 78 % Stickstoff
17 % Sauerstoff, 0,96 % Edelgase, 4,04 % Kohlenmonoxid, 78 % Stickstoff

Welche Aussage(n) zu Atemgiften ist/ sind richtig?
von mit Brandrauch belasteter PSA, welche belüftet wurde, geht keine Gefahr von Atemgiften mehr aus
Stoffe die selbst ungiftig sind, jedoch im Körper erstickend wirken
Stoffe, die mit der Atmung in den Körper gelangen und dort schädigend wirken
das Vorhandensein von gesundheitsschädlichen Schwebstoffen, Gasen und Dämpfen in der Umgebungsatmosphäre